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  • 4 schelle Engel
  • Startnummer 105
  • Startnummer 101

Highlight: 24 Std Rennen 2006

25.06.2006
MotorSportZentrum Rhein-Rur (Heron Center Nürburgring) feiert Klassensieg.

Tolle Erfolge trotz Unfallpech und technischen Defekten.

34. ADAC Zürich 24h-Rennen Nürburgring: 17./18. Juni 2006

Nideggen-Embken/Nürburgring.

Die vier schnellen Engel, die MSZ-Teamchef Robert Richter beim Langstrecken-Klassiker auf ihrem Seat Leon Supercopa mit der Startnummer 105 in die “Grüne Hölle“ geschickt hatte, waren zwar schon in der Anfangsphase vom himmlischen Glück verlassen, kämpften sich nach ihrem Unfallpech aber im weiteren Verlauf des 24h-Rennens wieder nach vorne und eroberten den dritten Platz in ihrer Klasse SP3T.

"Schade, dass Christina Surer gleich in ihrem ersten Turn Pech gehabt hat”, seufzte Kati Droste, die sich auf den Kräfte zehrenden 24h-Marathon mit ihrem INJOY-Fitness-Programm bestens vorbereitet hatte. Mit einer bärenstarken Fahrt machte die 21jährige Dorstenerin vom Start weg mehr als 30 Positionen gut ehe sie den Seat an Kollegin Christina Surer übergab. Die Schweizerin, die parallel zu ihrem Renneinsatz beim MotorSportZentrum Rhein-Rur für das DSF aktiv war und über 9 Stunden als Moderatorin und Reporterin vor der Kamera stand, wurde in ihrer siebten Runde auf dem GrandPrix-Abschnitt der Rennstrecke von einem Konkurrenten heftig attackiert, wobei der MSZ-RR-Wagen vorne rechts schwer beschädigt wurde.

Dem von Teamchef Robert Richter hervorragend aufgestellten Team des MotorSportZentrums Rhein-Rur, das den arg mitgenommenen Seat binnen zwei Stunden wieder in einen konkurrenzfähigen Zustand versetzte, war es zu verdanken, dass die ebenso schnellen wie attraktiven Damen vom deprimierenden 188. Gesamtrang, auf den sie zwischenzeitlich zurückgefallen waren, eine furiose Aufholjagd starten konnten. +
Unverdrossen arbeiteten sie sich mit einem problemlos funktionierenden Wagen bis zum frühen Morgen um rund 90 Positionen nach vorne. “Das Auto läuft wie ein Uhrwerk”, meldeten Kati Droste, Cathi Felser und Kathi König nach ihren Turns in der Dunkelheit.

Über 125 Positionen waren am Ende gut gemacht - “mit dem 62. Rang in der Gesamtwertung und dem dritten Platz in der Klasse ein sehr versöhnliches Resultat”, freute sich Teamchef Robert Richter. Was möglich gewesen wäre, zeigt der Blick auf das Gesamtresultat: Zwölf Runden hat die Reparatur gedauert, sieben Runden lagen die Damen im Ziel hinter dem Sieger. “Da haben sich einige Jungs schwer gewundert wie schnell unsere Mädels sind”, schmunzelt Robert Richter, der mit dem Damenteam zweifellos auch den Seat mit der schönsten Innenausstattung an den Start gebracht hatte.

Mit drei Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Audi A3 ging der Sieg in der Klasse SP3T relativ ungefährdet an die Langstrecken-Stammpiloten Jarkko Venäläinen, Markus Mauer und Matthias Pahlke. Zudem hatte André Picker für das 24h-Rennen beim MotorSportZentrum Rhein-Rur angedockt. Mit Glück und Geschick gelang es allen Fahrern, sich aus den teilweise haarsträubenden Duellen und entsprechenden Unfällen herauszuhalten, so dass im Grunde nur Routinearbeiten zu erledigen waren. Das größte Problem für die Piloten war die Hitze des Tages. “Schlimmer als in meiner Sauna”, gab der Finne Jarkko Venäläinen schweißgebadet zu Protokoll. Abkühlung schuf die verdiente (Sekt-)Dusche nach dem Sieg.

Vier Autos hatte Robert Richter bei der 34. Auflage des Eifel-Klassikers vom 15. bis zum 18. Juni insgesamt an den Start gebracht: Neben den beiden Seat Leon Supercopa einen rund 300 PS starken SEAT Leon für die Klasse SP5 und eine Corvette im Kundenauftrag. Den SP5-Seat teilten sich Michael Schrey, Kenneth Heyer, Thomas Mühlenz und Luca Moro, die aufgrund eines irreparablen Schadens die Zielflagge leider nicht sahen. “Schade, aber nicht zu ändern”, diagnostizierte Robert Richter trocken. “Was man als positiven Aspekt festhalten kann, ist die Tatsache, dass wir mit einer schnellsten Runde von ca. 10:07 das viertschnellste Auto im Feld waren.”

“Wir hatten ein gigantisch großes Aufgebot am Start, waren gut vorbereitet und hatten mit SEAT, Yokohama, Pantech, Heron, KLW, 01039 Call by Call und Facom tolle Partner, denen wir mit Platz 1 und 3 in der Klasse SP3T sicher eine Freude gemacht haben”, sagt Robert Richter. “Strahlender Sonnenschein, begeisterte Gäste, Rennerfolg - und der Spaß kam auch nicht zu kurz.” Wer selbst Rennfeeling erleben wollte, konnte im Team-Zelt im RaceSeats-Edel-Cockpit “RaceStar” Platz nehmen und mit dem Codemasters Game DTM Race Driver 3 nachvollziehen, wie sich ein Autorennen aus der Cockpit-Perspektive anfühlt. Robert Richters Bilanz:

“Eines der schönsten 24-h-Wochenenden, die ich bisher erlebt habe.”