Highlight: Heron Seriensponsor im Bergcup
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KW Berg-Cup Gruppe H - die 19. Saison
In der Saison 2006 feiert der KW Gruppe H Berg-Cup sein 19-jähriges Bestehen. Heron unterstützt als Seriensponsor diese Meisterschaft.
Die Atmosphäre:
Ein verwinkeltes Bergsträßchen, malerisch umgeben von Wald und Wiesen. Im dunklen Tann haben es sich die Besucher gemütlich gemacht, gespannt auf all das, was da kommen möge. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, noch ist alles ruhig – noch...!
Unten im Tal warten Dutzende bunter Autos. Tief, breit und mit enormem Flügelwerk versehen lauern sie in Reih und Glied auf die Jagd, die gleich beginnt. Vereinzelt wird noch am Fahrwerk geschraubt, kriechen Mechaniker unter den Boliden hervor, sitzen die Piloten im Schalensitz und lassen die Erfahrungen aus dem Training Revue passieren. Dann geht es los, Rennmotoren zünden. Einer nach dem anderen nimmt grollend und fauchend den Kampf auf: Gegen die Uhr, gegen tückische Passagen – gegen den Berg...!
Die Autos:
Der KW Berg-Cup ist ein Kräftemessen der „Oldtimer von Morgen“. High-Tech unter altem Blech lautet die Devise. Viele der Berg-Cup-Boliden sind längst aus dem alltäglichen Straßenbild verschwunden. Aber am Berg ist alles anders – NSU TT, Fiat 127, Simca Rallye und Konsorten erleben beim Sprintrennen der Division 1 ihre Renaissance. Ein „zweiter Frühling“ für die braven Kutschen von einst, mit scharfen Nockenwellen, sequentiellen Getrieben und Gewindefahrwerken. In der „großen“ Division 2 treten Ex-DTM-Boliden aus dem BMW- und Mercedes-Rennstall gegen Lancia-Delta-Kraftpakete, heiße Porsche und kreischende Ford Cosworth Turbo in den Ring. Kurz und knapp – Motorsport nach allen Regeln der Kunst. Und obendrein mit größtmöglicher Nähe zum Publikum. Hier kann man noch ohne sündhaft teuren Backstage-Promi-Sonder-Ausweis ins Fahrerlager, kann mit Piloten, Mechanikern und Autos auf Tuchfühlung gehen und Rennsport hautnah sehen, hören, riechen, fühlen... Macher und Sponsoren
Entstanden Ende 1987 aus der Privatinitiative von drei aktiven Sportfahrern war der Cup zunächst auf die Klassen bis 1.300 cm³ beschränkt, ab 1992 wurden dann alle Klassen der Gruppe H (DMSB / ex-ONS-Reglement Deutschland) von 1.000 bis über 2.000 cm³ zugelassen. Bis Ende 1997 wurde der Berg-Cup von zwei Aktiven, Martin Kleiner und Andreas Schettler gemanagt, die mit Stolz behaupten können, eine der bestdotierten und interessantesten Privatfahrerserien aufgebaut und für etliche Neuerungen im deutschen Bergrennsport gesorgt zu haben: Permanente Startnummern und ein permanenter technischer Kommissar sind seit Jahren fester Bestandteil der Serie. Wegen der zunehmenden Vielfalt an Aufgaben wurde ab 1998 ein neues Organisationskonzept auf den Weg gebracht. Mit der Gründung des Berg-Cup e.V. wurden die Grundlagen für die dauerhafte Erhaltung wie auch für die professionelle Vermarktung und Abwicklung dieser einmaligen Meisterschaft geschaffen. Durch die Beteiligung der Seriensponsoren „KW Competition“, „Kübler", „BBS“, „Glaser“,“Heron“ und „König-Sitze" können Jahr für Jahr über 35.000 Euro an Preisgeldern plus Sachpreise an die Fahrer ausgeschüttet werden. Darüber hinaus wird inzwischen jeder einzelne Start mit Startgeldzuschuss vergütet.
Die Rennen:
Der Erfolg des KW Gr.H Berg-Cup blieb auch außerhalb Deutschlands nicht verborgen und so wurden u.a. 1994 erste legendäre Auftritte im französischen Fouchy gefeiert, was aufgrund der reglementbedingten Situation vorher undenkbar war. Das Interesse war geweckt und wurde auch im benachbarten Ausland immer größer. Nach und nach zählten verschiedene Rennen in Frankreich, Luxemburg oder Österreich zum Terminkalender und im Sinne eines gemeinsamen Europa wurden seit 1994 die Weichen im Cup gestellt: Etliche internationale Farbtupfer im Fahrerfeld sorgen mittlerweile für Motorsport auf höchstem Niveau.
